Archiv nach Verfasser für Sören Schumacher

Arbeitswochenende – oder: Wenn plötzlich alles gleichzeitig passiert

Eigentlich fing alles ganz harmlos an.
Der Plan stand, die Aufgaben waren klar verteilt: Anreise am Freitag, eine Wurzel entfernen, ein bisschen vorbereiten für den anstehenden Klobau – überschaubar.

…zumindest auf dem Papier.

Schon nach kurzer Zeit war klar: Wenn so viele Leute gleichzeitig anpacken, bleibt es selten bei „überschaubar“. Überall wurde gesägt, geschaufelt und das geklaute Werkzeug gesucht. Kaum hatte man sich eine Aufgabe gesucht, war man schon mittendrin.

Unser Freitagabendsteak haben wir uns jedenfalls redlich verdient – beim „Zupfen“ der ersten Wurzel. Dank Bagger tatsächlich gut machbar. Im Vergleich zu dem, was am Samstag noch kommen sollte, war das allerdings eher die Ruhe vor dem Sturm.

Samstagmorgen wurden wir – entgegen aller Wettervorhersagen – von der Sonne geweckt. Und mit jedem Auto, das auf das Gelände rollte, wurde klar: Heute wird groß.

Was dann alles parallel lief, lässt sich eigentlich nur schwer vollständig aufzählen:
Die Vorbereitungen für den Toilettenstandort liefen an, die Absturzkante oberhalb der Einfahrt wurde gesichert, der Parkplatz planiert und nebenbei noch so manche Ecke aufgeräumt, in der Dinge lagen, die „ja schon immer so da waren“.
Und weil wir gerade so schön im Flow waren, haben wir uns spontan auch noch an eine vermeintlich „kleine“ Kirschwurzel gemacht – mit dem bekannten Ergebnis: Die ist jetzt auch raus.

Und auch im Container ging es weiter in Richtung heimische Wohlfühloase.

Das ist nur ein grober Überblick. Spätestens gegen 11 Uhr waren alle Baustellen gleichzeitig besetzt – und irgendwo zwischen Säge, Schaufel und Bagger reifte die Erkenntnis: Beim nächsten Mal nehmen wir einfach direkt einen zweiarmigen Bagger.

Alles in allem ein Arbeitswochenende, das sich nur schwer in Worte fassen lässt – außer vielleicht so: Es hat einfach funktioniert.

Danke an alle Fleißigen!

Aber lange ausruhen ist nicht:
Nächstes Wochenende geht’s direkt weiter – und dann heißt es hoffentlich endlich:

Hokus Pokus – wir machen Party auf dem Lokus!

 

Großer Erfolg beim Werdau-Pokal 2024

Als letzter Wettkampf in der OT-Saison fand am Wochenende 28. & 29.09. der Werdau Pokal in Pahna statt. Bei bereits kälterem Wetter und einigen Regenschauern gingen 9 Vereine mit 12 Mannschaften und 45 Wettkämpfern an den Start. Mit den Disziplinen Monk (Mannschaftsorientierung nach Karte), Staffel, 5-Punktekurs und der MKÜ (Mannschaftskomplex Übung) wurden die Teilnehmer in verschiedenen Fähigkeiten getestet.

Mit ganzen drei Mannschaften ging der TCDM an den Start und repräsentierte dabei vor allem jüngere Wettkämpfer. Neben vielen großartigen Einzelleistungen wie den 1. und 2. Platz für Franka Richter und Helen Harig in der weiblichen Jugend oder einem starken 5. Platz für Erik Holz bei den Herren in der Disziplin 5-Punktekurs, wurden auch tolle Team- und Mannschaftsleistungen erreicht. So in der Disziplin Monk mit dem 4. Platz für Sören Schumacher und Maik Petrich.

Nach diesen Erfolgen und einem schönen und anstrengendem Wettkampfwochenende konnten wir als Verein nach langen 23 Jahren mit der Mannschaft TCDM 2 den Werdau-Pokal gewinnen und mit nach Hause nehmen. Um solche Erfolge feiern zu können, sind neben den großartigen Leistungen der Wettkämpfer auch die Trainer und viele weitere unterstützende Personen beteiligt, welche ein großes Dankeschön verdienen.

Alle Anwesenden haben ganz der Tradition und nach zwei erfolgreichen Wettkampftagen die Abende wetter entsprechend mit einer Tasse Glühwein ausklingen lassen und auf einen erfolgreichen Wettkampf so wie eine erfolgreiche OT-Saison 2024 zurückgeblickt.

 

Clubtauchgang – Hemmoor Juni 2023

Nach einem fast endlosen Organisationsmarathon, bei dem die 11 Taucher unter einen Hut gebracht werden wollten, konnten wir uns Freitagnachmittag endlich, auf den lang ersehnten Weg Richtung Hamburg machen. Dort in der Nähe soll der sagenumwobene Kreidesee Hemmoor liegen, welcher neben herausragender Sicht die optimalen Bedingungen für den Tauchgang und danach bietet. Als wir ankamen, hatten unsere Tauchkollegen bereits das Zelt aufgebaut und sprudelten nur so vor Erzähl Lust von ihrem ersten Tauchgang. Am nächsten Morgen war es dann endlich so weit. Wir legten unsere Ausrüstung an und begonnen den Abstieg in die endlosen Weiten der Unterwasserwelt. Neben fast schon gruseligen Kreaturen wie dem Plastik Hai unter Wasser begrüßten und allerhand Attraktionen, wie das chinesische Tor, Röhren um sich mal wie ein echter Höhlentaucher zu fühlen und ein Flugzeug. Nach ein paar Tauchgängen kam dann allerdings schon die ersten Gedanken an Zuhause und ob man nicht vielleicht jetzt schon was vergessen würde der Familie zu berichten. Zum Glück gab es ganz in der Nähe einen Briefkasten. Wir besorgten uns Postkarten, bereiteten uns vor und begannen den Abstieg zu Deutschlands tiefsten Briefkasten. Nachdem wir unsere Eilpost auf gut 19 Metern eingeworfen haben, besichtigten wir noch den atemberaubenden Rüttler mit deinem blauen Lkw an der Spitze. Nun war es nur noch eine Nacht am Kreidesee. Diese träumten wir alle vom letzten Tauchgang in Hemmoor und die Träume sollten sich bewahrheiten. Wir haben am letzten Tag, den sehr schwer auffindbaren Leuchtturm gefunden und hatten einen fantastischen letzten Tauchgang in der Gruppe. Nun galt es, die Tauchausrüstung zu verstauen und die Zeltstangen wieder zusammenzuklappen. Auf der Heimreise planten wir alle innerlich schon den nächsten Tauchausflug an die fantastischen Seen in und um Deutschland.