Eigentlich fing alles ganz harmlos an.
Der Plan stand, die Aufgaben waren klar verteilt: Anreise am Freitag, eine Wurzel entfernen, ein bisschen vorbereiten für den anstehenden Klobau – überschaubar.
…zumindest auf dem Papier.
Schon nach kurzer Zeit war klar: Wenn so viele Leute gleichzeitig anpacken, bleibt es selten bei „überschaubar“. Überall wurde gesägt, geschaufelt und das geklaute Werkzeug gesucht. Kaum hatte man sich eine Aufgabe gesucht, war man schon mittendrin.
Unser Freitagabendsteak haben wir uns jedenfalls redlich verdient – beim „Zupfen“ der ersten Wurzel. Dank Bagger tatsächlich gut machbar. Im Vergleich zu dem, was am Samstag noch kommen sollte, war das allerdings eher die Ruhe vor dem Sturm.
Samstagmorgen wurden wir – entgegen aller Wettervorhersagen – von der Sonne geweckt. Und mit jedem Auto, das auf das Gelände rollte, wurde klar: Heute wird groß.
Was dann alles parallel lief, lässt sich eigentlich nur schwer vollständig aufzählen:
Die Vorbereitungen für den Toilettenstandort liefen an, die Absturzkante oberhalb der Einfahrt wurde gesichert, der Parkplatz planiert und nebenbei noch so manche Ecke aufgeräumt, in der Dinge lagen, die „ja schon immer so da waren“.
Und weil wir gerade so schön im Flow waren, haben wir uns spontan auch noch an eine vermeintlich „kleine“ Kirschwurzel gemacht – mit dem bekannten Ergebnis: Die ist jetzt auch raus.
Und auch im Container ging es weiter in Richtung heimische Wohlfühloase.
Das ist nur ein grober Überblick. Spätestens gegen 11 Uhr waren alle Baustellen gleichzeitig besetzt – und irgendwo zwischen Säge, Schaufel und Bagger reifte die Erkenntnis: Beim nächsten Mal nehmen wir einfach direkt einen zweiarmigen Bagger.
Alles in allem ein Arbeitswochenende, das sich nur schwer in Worte fassen lässt – außer vielleicht so: Es hat einfach funktioniert.
Danke an alle Fleißigen!
Aber lange ausruhen ist nicht:
Nächstes Wochenende geht’s direkt weiter – und dann heißt es hoffentlich endlich:
Hokus Pokus – wir machen Party auf dem Lokus!






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